Phil Hubbe, selbst an Multipler Sklerose erkrankt, zeichnet seit vielen Jahren seine sogenannten behinderten Cartoons. Jetzt in der Reihe der mittlerweile achte Band erschienen mit dem Titel „Zeugen der Inklusion“. Mit seinen Cartoons spricht er Menschen mit Behinderungen aus der Seele, denn er zeigt, mit welchen Problemen sie sich im Alltag herumschlagen müssen. Wo man verzweifeln könnte, schafft er durch seinen Humor den Raum für befreiendes Lachen und neuen Mut. 

Phil Hubbe, seit 1985 an MS erkrankt, hat seine Behinderung zum Kern seiner Arbeit gemacht. In seinen „behinderten Cartoons“ ist kaum ein Handicap vor ihm sicher. Der schwarze Humor – gemäß dem Motto „Lachen erlaubt“ – löst gerade auch bei Betroffenen sehr viel positive Resonanz aus. Neben seinen „behinderten Cartoons“ beliefert er verschiedene Tageszeitungen mit politischer Satire. Seine Liebe zum Fußball verarbeitet er in Karikaturen unter anderem für das Kicker-Sportmagazin.

Phil Hubbes Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: Im Jahr 2002 erzielte der Magdeburger beim Deutschen Preis für die politische Karikatur den dritten Platz, 2006 erhielt er den Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe, 2014 erhielt er den Medienpreis der Amsel-Stiftung. Hubbe stellt im In- und Ausland aus.

Mit „Zeugen der Inklusion“ hat Phil Hubbe nun den achten Band in der Reihe „Behinderte Cartoons“ veröffentlicht. Dieser Band enthält ein Vorwort von Matthias Berg, Jurist, Paralympics-Medaillen-Gewinner und Musiker.

Phil Hubbe, Zeugen der Inklusion, 64. S., Hardcover, erschienen im Lappan-Verlag, ISBN 978-3-8303-3589-4, Preis 10 Euro.