DMSG Landesverband Hessen e.V.

Selbsthilfegruppe MS-Gruppe 'SaMSon' Bad Homburg


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Die MS-Gruppe SaMSon wurde 2001 gegründet
und trifft sich jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat in den Kliniken des Hochtaunuskreises Bad Homburg um 18.30 Uhr in der Winterzeit und um 19.00 Uhr in der Sommerzeit, 8. Etage.

Hier gibt es reichlich Erfahrungsaustausch und auch immer die allerneuesten Informationen zu vielen wichtigen Themen im Bereich der MS.

Regelmäßig werden Referenten zu verschiedenen Themen eingeladen.

MS-Betroffene, Angehörige und Gäste sind bei unserem Gruppentreffen stets willkommen.

Wir freuen uns, wenn wir weiterhelfen können.

Ramona Hemsath und Toni Tischlik

PS. Toni und Ramona auf dem Foto bei der Verleihung des "Hertie-Preis" 2002


Gemeinnützige Hertie-Stiftung zeichnet herausragendes Engagement
für Multiple-Sklerose-Kranke aus

Die Preisträger 2002:

Ramona Hemsath und Toni Tischlik
Gruppenleitung und Gründer der MS-Gruppe "SaMSon"  

Vier Gruppen und vier Personen erhalten den mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Multiple-Sklerose-Preis der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. 
 
Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung (GHS) hat heute zum elften Mal ihren mit 25.000 Euro dotierten Multiple-Sklerose-Preis an Gruppen und Einzelpersonen vergeben, die sich beispielhaft und mit besonderem Engagement für die Belange von Multiple-Sklerose-Patienten eingesetzt haben. Die Verleihung des Preises fand im Rahmen eines Festakts der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) in Frankfurt statt.

Mehr als 100.000 Menschen leiden derzeit in Deutschland an multipler Sklerose. Damit zählt die MS zu den häufigsten Hirnerkrankungen. Zugleich ruft sie – neben Alzheimer – in der Bevölkerung die meisten Ängste hervor, denn obgleich die Erkrankung seit mehr als 150 Jahren bekannt ist, liegen ihre eigentlichen Ursachen auch heute noch immer im Dunkeln und existiert bislang kein Therapiekonzept, das die Erkrankung heilt oder zumindest einen Stillstand der Erkrankung garantiert. Vielmehr führt der fortschreitende Verlauf der MS meist zu starken Belastungen und Einschränkungen im Leben der Erkrankten.

Mit ihrem seit 1992 verliehenen MS-Preis will die Gemeinnützige Hertie-Stiftung die Eigeninitiative bestehender Selbsthilfeeinrichtungen unterstützen, modellhafte Aktivitäten auszeichnen und zur Nachahmung ermutigen. Eine unabhängige Jury hat die Preisträger aufgrund einer bundesweiten Ausschreibung ermittelt.

Den Multiple-Sklerose-Preis 2002 der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung erhalten:

  • die MS-Kontaktgruppe Stadt und Landkreis Osnabrück e.V.
    für die Realisierung einer Wohnpflegeeinrichtung für jüngere MS-Patienten
  • der Verein Kabelbrand-Kids Landesverband Deutschland e.V. mit Sitz in Marl
    für sein Engagement für Kinder, die von MS betroffen sind
  • die MS-Gruppe SaMSon
    für ihre Aktion "Mobil im Rollstuhl durch Bad Homburg"
  • der DMSG-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
    für seine Freizeiten für MS-betroffene Kinder auf einem Jugendschiff
  • Liselotte Herold aus Falkenstein  für ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz für MS-Erkrankte
  • Elke Lassen aus Eckernförde
    für die Gründung und Leitung der Selbsthilfegruppe Eckernförde
  • Andreas Mautschke aus Nürnberg
    für die Einrichtung und Pflege seiner Internetseite zum Thema MS
  • Willy Stoffels aus Embsen
    für die langjährige Leitung der Kontaktgruppe Lüneburg

Innerhalb ihres Förderschwerpunktes Neurowissenschaften/multiple Sklerose engagiert sich die Gemeinnützige Hertie-Stiftung seit mehr als 20 Jahren für die Erforschung der Ursachen multipler Sklerose und unterstützt die Patienten in zahlreichen sozialmedizinischen Projekten. Seit 1978 hat die Stiftung hierfür mehr als 30 Millionen  Euro aufgewendet. Mit ihrem kontinuierlichen Engagement ist sie heute die aktivste Stiftung auf dem Gebiet der multiplen Sklerose und zugleich der größte private Förderer der Neurowissenschaften in Deutschland. So hat die Stiftung im April 2001 den ersten deutschen Lehrstuhl für Rekonstruktive Neurobiologie an der Universität Bonn gegründet, der das Ziel verfolgt, im Rahmen der multiplen Sklerose verloren gegangenes Hirngewebe zu ersetzen. Im März 2002 hat die Stiftung zusammen mit der Universität Göttingen das erste Multiple-Sklerose-Forschungsinstitut in Deutschland gegründet und unterstützt den Aufbau dieses Instituts mit 2,8 Millionen Euro.


Multiple Sklerose - was ist das eigentlich?


Multiple Sklerose, MS, ist keine seltene Erkrankung. Auf rund 600 Einwohner in Deutschland kommt ein Patient mit MS. Somit leben in Deutschland rund 120.000 Erkrankte. Die meisten erkranken in dem Alter von 20 - 40 Jahren, dabei sind Frauen doppelt so oft betroffen wie Männer.

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Hier kommt es an verschiedenen Stellen im Gehirn oder Rückenmark zu kleinen entzündlichen Veränderungen. Diese haben Funktionsstörungen zur Folge.

Viele Patienten klagen anfangs über "Ameisenlaufen" oder "Taubheit" - meist in den Beinen. Andere bekommen "Sehstörungen", ebenso können sein "Gleichgewichts-Störungen" oder "allgemeine Kraftlosigkeit". Hierzu gibt es viele mögliche Varianten.

Einige Symptome treten häufiger auf, andere recht selten. Wenn diese, so geben die Ärzte immer den Hinweis, länger als 24 Stunden anhalten, sollte eine ärztliche, möglichst neurologische Abklärung stattfinden.

MS kann über viele Jahre fast symptomfrei verlaufen. Sehr viele MS-Patienten können noch jahrelang im Berufsleben bleiben. Nur wenige werden irgendwann abhängig sein vom Rollstuhl. Doch auch damit ist ein lebenswertes Leben möglich!
 
Wie kam der Name Multiple Sklerose zustande?  Der erste Teil des Namens "Multiple" erklärt sich durch die Vielzahl - multiple - der auftretenden Entzündungsherde und Vernarbungen im Laufe der Jahre. "Sklerose" bezeichnet die Verhärtungen - sklerose - also Multiple Sklerose.

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