Knapp vier Monate nach ihrer Schließung öffnen die MS-Beratungsstellen der DMSG Hessen in Darmstadt, Frankfurt, Fulda und Kassel wieder am Mittwoch, 1. Juli. Wegen der durch die Corona-Pandemie verhängten Kontaktbeschränkungen hatten die Anlaufstellen seit Anfang März für den Publikumsverkehr geschlossen. Um trotzdem für MS-Betroffene erreichbar zu sein, hatten die Sozialberaterinnen ihre telefonischen Sprechstunden ausgeweitet. Die Beratungsstellen haben ein Hygienekonzept entwickelt, das die Besucher zu beachten haben. Desinfektionsmittel sind vor Ort verfügbar ebenso von Ehrenamtlichen genähte Mund-Nasen-Masken, die die Besucher behalten dürfen. Derweil bleibt das Wiesbadener KomMS für den Publikumsverkehrs voraussichtlich bis September geschlossen.

Ein weiteres Stück Alltag in der Beratungsarbeit der DMSG Hessen kehrt zurück. Am Mittwoch, 1. Juli, öffnen die MS-Beratungsstellen der DMSG Hessen in Darmstadt, Frankfurt, Fulda und Kassel wieder für den Publikumsverkehr. Ratsuchende  können für den jeweiligen Zeitraum (siehe unten) mit den zuständigen Sozialberaterinnen  vorab telefonisch persönliche Vor-Ort-Beratungsgespräche vereinbaren.

Doch an die Wiedereröffnung ist das Einhalten der gebotenen Hygiene- und Abstandsregeln geknüpft, um weiterhin eine Ausbreitung durch den Virus SARS-CoV-2 möglichst zu unterbinden,  betont Monika Dettke, Leiterin Soziale Dienste bei der DMSG Hessen. Daher hat die MS-Selbsthilfeorganisation ein Hygienekonzept für alle ihre hessischen MS-Beratungsstellen entwickelt, das Besucher ab 1. Juli beachten müssen.

Demnach dürfen Klienten mit Erkältungs-Symptomen die Beratungsstellen nicht betreten. Besucher und Beraterinnen müssen einen Mund-Nasen-Schutz bis zum Erreichen der Sitzplätze tragen. In den Beratungsstellen sind von Ehrenamtlichen  genähte Mund-Nasen-Masken erhältlich. Die Klienten dürfen ihren von der DMSG Hessen überlassenen Schutz als Aufmerksamkeit behalten, gerne auch gegen eine kleine Spende. Nach Absprache kann auf den Schutz während des Gesprächs verzichtet werden. Der Abstand von mindestens 1,5 Metern ist einzuhalten. Hände sind zu waschen oder zu desinfizieren. Desinfektionsmittel ist vor Ort verfügbar. Um mögliche Infektionswege nachverfolgen zu können, werden die Kontaktdaten der Ratsuchenden erfasst und für vier Wochen aufgehoben.

„Wir danken unseren Klienten, dass sie diese Regeln beherzigen und befolgen. Aber nur so ist es möglich, dass wir für MS-Betroffene, Angehörige und Neu-Diagnostizierte wieder persönlich da sein können“, bittet Monika Dettke um Verständnis: „Die vergangenen Wochen und Monate haben uns gezeigt, wie wichtig es gerade für die MS-Erkrankten war, dass wir in dieser Zeit erreichbar waren und nach wie vor sind.“ Unmittelbar nach Schließung der Beratungsstellen hatten die Sozialberaterinnen ihre telefonische Erreichbarkeit erweitert, um für ihre Klienten da zu sein. Auch weiterhin sind die Sozialberaterinnen für ihre Klienten telefonisch erreichbar.

Die hessischen MS-Beratungsstellen sind ab 1. Juli wie folgt erreichbar:

  • MS-Beratungsstelle Darmstadt (zuständig für Stadt Darmstadt, Kreis Darmstadt-Dieburg, Landkreise Groß-Gerau, Offenbach, Main-Taunus, Bergstraße, Odenwald), Leiterin Inke Reinhardt, Ahastraße 5, Bürozeiten: montags bis donnerstags 9-13 Uhr, mittwochs 14-17 Uhr, freitags 9-12 Uhr, Tel. (06151) 62703-80, E-Mail: darmstadt@dmsg-hessen.de
  • MS-Beratungsstelle Frankfurt (zuständig für die Städte Frankfurt, Offenbach, Gießen, Wiesbaden und die Landkreise Hochtaunus, Limburg-Weilburg, Rheingau-Taunus, Main-Kinzig-Kreis, Gießen, Wetterau), Leiterin Doris Althofen, Wittelsbacherallee 86, Bürozeiten: montags bis donnerstags 9 bis 16 Uhr, freitags 9 bis 13 Uhr, Telefon (069) 40 58 98-0, E-Mail: frankfurt@dmsg-hessen.de.
  • MS-Beratungsstelle Fulda (zuständig Stadt und Kreis Fulda, Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Vogelsberg, Werra-Meißner, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder), Leiterin Kerstin Springob, „Zentrum Vital“ (Gerloser Weg 20), Bürozeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, Telefon (0661) 96 89 30-0, E-Mail: fulda@dmsg-hessen.de
  • MS-Beratungsstelle Kassel (zuständig Stadt und Kreis Kassel sowie Landkreis Waldeck-Frankenberg), Sozialberaterin Sonja Waschilowski,  „Atrium“ (Wilhelmshöher Allee 262), Bürozeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, Telefon (05 61) 2 07 59 46, E-Mail: waschilowski@dmsg-hessen.de.

Die Kontakte zu den einzelnen Sozialberaterinnen und weiteren Ansprechpartnern finden Sie auch hier!

Noch ein Hinweis: Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie sind die Sprechstunden der ehrenamtlichen Betroffenenberaterinnen im Wiesbadener KomMS vorerst ausgesetzt. Mit einer Wiedereröffnung vor September ist nicht derzeit nicht zu rechnen. Die ehrenamtlichen Betroffenenberaterinnen aus dem KomMS sind telefonisch aber wie folgt erreichbar:

Tina Glass, 06122 / 530522

Ulrike Krohn, 06134 / 26412

Renate Kühne,  0611 / 261216