Auch nach 30 Jahren ist der „Frankfurter Herbstmarkt“ sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Besuchern sehr beliebt und anerkannt. Für die 31. Auflage des traditionsreichen Kunsthandwerkermarkts am vergangenen Wochenende im Dominikanerkloster mit rund 3000 Besuchern hat Ingrid Bauer, Organisatorin des Frankfurter Herbstmarkts, eine rundum gelungene Bilanz gezogen: „Unsere Aussteller und unsere Kunden waren sehr zufrieden.“ Die Besucher konnten nach ersten Weihnachtsgeschenken Ausschau halten, sich Dekotipps holen und Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Zudem war der Erlös aus dem ehrenamtlich organisierten Herbstmarkt erneut für den guten Zweck: Dieser geht an den Landesverband Hessen in der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und örtliche MS-Gruppen.

„Es war ein richtig toller Herbstmarkt. Unsere Aussteller haben gute Geschäfte gemacht, waren sehr zufrieden wie auch die Besucher.“ Mit diesen Worten zieht Ingrid Bauer eine rundum gelungene Bilanz des „31. Frankfurter Herbstmarktes“, der am vergangenen Wochenende rund 3000 Besucher ins Dominikanerkloster lockte. „Von allen Seiten gab es Lob. Ein Teilnehmer sagte beispielsweise zu mir: ‚Der Herbstmarkt ist wie nach Hause kommen‘“, berichtet die ehrenamtliche Koordinatorin, die vor 30 Jahren, 1989, mit der Gründerin des Ostermarkts, Renate Seiffermann, den Herbstmarkt 1989 aus der Taufe hob und ihn seit 2011 federführend mit Hilfe von Käte Westphal auf die Beine stellt. „Auch ich freue mich die ganzen Monate auf meine Herbstmarkt-Familie“, bekannte Ingrid Bauer am Samstagmorgen in ihrer kurzen Ansprache, als sie mit Bernd Crusius, Geschäftsführer der DMSG Hessen, den „31. Frankfurter Herbstmarkt“ eröffnete.

Denn erneut geht der Erlös aus dem Kunsthandwerkermarkt an die hessische MS-Selbsthilfeorganisation und an örtliche MS-Gruppen, die am Wochenende den Kassendienst übernommen hatten. „Für uns als DMSG Hessen ist es eine große Unterstützung, dass Sie uns seit 30 Jahren die Treue halten und wir mit dem Erlös gerade schwer Erkrankten helfen können“, dankte Geschäftsführer Crusius Ingrid Bauer und ihrem Team und betonte: „Der Herbstmarkt bietet uns zudem die Möglichkeit, über Multiple Sklerose und unsere Arbeit zu informieren.“

Dass der Erlös des Frankfurter Herbstmarkts traditionell für einen guten Zweck ist und MS-Betroffenen zu Gute kommt, ist für viele Besucher und Aussteller ein wichtiger Aspekt. „Das ist eine sehr gute Sache. Ich würde dafür auch einen höheren Eintritt zahlen“, sagte Stammkundin Ilona Hoefer aus Frankfurt, die selbst bastelt, gerne auf dem Markt kleine Geschenke kauft und sich von der dargebotenen Vielfalt kunsthandwerklicher Arbeiten inspirieren lässt – getreu dem Motto des Herbstmarkts „Sie können fragen, schauen, kaufen“.

Und so findet sich auf dem Kunsthandwerkermarkt für jeden Geschmack etwas Passendes: Seien es köstliche Pilze aus Marzipan gefertigt vom  „Weltmeister der Konditoren“ Bernd Siefert aus Michelstadt im Odenwald, herbstlich oder weihnachtlich verzierte alte Töpfe, Tassen oder Fensterschmuck von Tanja Pfaffe aus Dietzenbach, selbstgemachte Marmeladen oder Chutneys von Anette Hilla aus Rödermark oder niedliche Puppen von Helene Hoffmann aus Eppstein – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Denn der Frankfurter Herbstmarkt ist bekannt für seine große Bandbreite kunsthandwerklicher Arbeiten wie Glaskunst, Keramik, Filzarbeiten, Laubsägearbeiten, Porzellanmalerei, Kerzen, Stickerei, Handarbeiten, Holzspielzeug, Floristik, Stofftaschen, Karten, Drechslerarbeiten, Schmuck und vieles mehr. Sonja Thelen