Auch nach 30 Jahren ist der „Frankfurter Herbstmarkt“ sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Besuchern sehr beliebt und anerkannt. Für die 31. Auflage des traditionsreichen Kunsthandwerkermarkts am vergangenen Wochenende im Dominikanerkloster mit rund 3000 Besuchern hat Ingrid Bauer, Organisatorin des Frankfurter Herbstmarkts, eine rundum gelungene Bilanz gezogen: „Unsere Aussteller und unsere Kunden waren sehr zufrieden.“ Die Besucher konnten nach ersten Weihnachtsgeschenken Ausschau halten, sich Dekotipps holen und Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Zudem war der Erlös aus dem ehrenamtlich organisierten Herbstmarkt erneut für den guten Zweck: Dieser geht an den Landesverband Hessen in der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und örtliche MS-Gruppen.

Frankfurt am Main, 04. November 2019. „Es war ein richtig toller Herbstmarkt. Unsere Aussteller haben gute Geschäfte gemacht, waren sehr zufrieden wie auch die Besucher.“ Mit diesen Worten zieht Ingrid Bauer eine rundum gelungene Bilanz des „31. Frankfurter Herbstmarktes“, der am vergangenen Wochenende rund 3000 Besucher ins Dominikanerkloster lockte. „Von allen Seiten gab es Lob. Ein Teilnehmer sagte beispielsweise zu mir: ‚Der Herbstmarkt ist wie nach Hause kommen‘“, berichtet die ehrenamtliche Koordinatorin, die vor 30 Jahren, 1989, mit der Gründerin des Ostermarkts, Renate Seiffermann, den Herbstmarkt 1989 aus der Taufe hob und ihn seit 2011 federführend mit Hilfe von Käte Westphal auf die Beine stellt. „Auch ich freue mich die ganzen Monate auf meine Herbstmarkt-Familie“, bekannte Ingrid Bauer am Samstagmorgen in ihrer kurzen Ansprache, als sie mit Bernd Crusius, Geschäftsführer der DMSG Hessen, den „31. Frankfurter Herbstmarkt“ eröffnete.

Denn erneut geht der Erlös aus dem Kunsthandwerkermarkt an die hessische MS-Selbsthilfeorganisation und an örtliche MS-Gruppen, die am Wochenende den Kassendienst übernommen hatten. „Für uns als DMSG Hessen ist es eine große Unterstützung, dass Sie uns seit 30 Jahren die Treue halten und wir mit dem Erlös gerade schwer Erkrankten helfen können“, dankte Geschäftsführer Crusius Ingrid Bauer und ihrem Team und betonte: „Der Herbstmarkt bietet uns zudem die Möglichkeit, über Multiple Sklerose und unsere Arbeit zu informieren.“

Dass der Erlös des Frankfurter Herbstmarkts traditionell für einen guten Zweck ist und MS-Betroffenen zu Gute kommt, ist für viele Besucher und Aussteller ein wichtiger Aspekt. „Das ist eine sehr gute Sache. Ich würde dafür auch einen höheren Eintritt zahlen“, sagte Stammkundin Ilona Hoefer aus Frankfurt, die selbst bastelt, gerne auf dem Markt kleine Geschenke kauft und sich von der dargebotenen Vielfalt kunsthandwerklicher Arbeiten inspirieren lässt – getreu dem Motto des Herbstmarkts „Sie können fragen, schauen, kaufen“.

Und so findet sich auf dem Kunsthandwerkermarkt für jeden Geschmack etwas Passendes: Seien es köstliche Pilze aus Marzipan gefertigt vom  „Weltmeister der Konditoren“ Bernd Siefert aus Michelstadt im Odenwald, herbstlich oder weihnachtlich verzierte alte Töpfe, Tassen oder Fensterschmuck von Tanja Pfaffe aus Dietzenbach, selbstgemachte Marmeladen oder Chutneys von Anette Hilla aus Rödermark oder niedliche Puppen von Helene Hoffmann aus Eppstein – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Denn der Frankfurter Herbstmarkt ist bekannt für seine große Bandbreite kunsthandwerklicher Arbeiten wie Glaskunst, Keramik, Filzarbeiten, Laubsägearbeiten, Porzellanmalerei, Kerzen, Stickerei, Handarbeiten, Holzspielzeug, Floristik, Stofftaschen, Karten, Drechslerarbeiten, Schmuck und vieles mehr.

Bildunterschriften (Bildquelle: Sonja Thelen / DMSG Hessen):

Herbstmarkt-2019_Keramik_Mini-Vasen_Presse: Schöne Keramikarbeiten auf dem 31. Frankfurter Herbstmarkt.

Herbstmarkt-2019_Zinnfigur_Presse: Weihnachtliche Zinnfiguren auf dem 31. Frankfurter Herbstmarkt.

Herbstmarkt-2019_Stammkundinnen_Presse: Die Stammkundinnen Helene Krause (li.) und Petra Brendel am Stand von Tanja Pfaffe.

Herbstmarkt-2019_Saal_Presse: Rund 3000 Besucher lockte der 31. Frankfurter Herbstmarkt an.

Herbstmarkt-2019_Käte-Westphal_Ingrid-Bauer_Presse: Die ehrenamtlichen Organisatorinnen des Frankfurter Herbstmarkts: Käte Westphal (li.) und Ingrid Bauer.

Die DMSG Hessen:

Die DMSG, Landesverband Hessen e.V., ist eine Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke in Hessen, wurde 1980 gegründet und hat in Frankfurt ihren Sitz. 18 haupt- und über 500 ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten hier für zirka 10.000 Betroffene in Hessen. Der Landesverband Hessen ist einer von 16 Landesverbänden, die der Bundesverband mit Sitz in Hannover umfasst. Ziel der Selbsthilfeorganisation ist vornehmlich die umfassende und individuelle Beratung MS-Betroffener und ihrer Angehörigen in psychosozialen, medizinischen, beruflichen und sozialrechtlichen Fragen. Weitere Anliegen der DMSG Hessen sind, bei der Organisation und Beantragung von pflegerischen Leistungen und Rehabilitation zu beraten sowie MS-Betroffene und ihre Angehörigen in allen Aspekten ihres sozialen Lebens zu begleiten und im Beratungstermin persönliche Anliegen zu besprechen.

Was ist Multiple Sklerose?

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und anderen weitgehenden Beeinträchtigungen führen kann. In Deutschland leiden rund 240.000 Menschen an MS, davon vermutlich mehr als 10.000 in Hessen. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht bekannt. Sie ist nicht ansteckend. Welche andere Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss. MS kann heute frühzeitig günstig beeinflusst werden. Die Anzahl der Neuerkrankungen gerade bei jungen Menschen nimmt von Jahr zu Jahr stetig zu.

www.dmsg-hessen.de

Das Spendenkonto der DMSG Hessen: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE74 550  205 000 007 605 200, BIC: BFSWDE33MNZ

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