Die Coronavirus-Pandamie hat auch Auswirkungen auf den Start der Sammeltermine für den bereits „17. PfennigBazar“. An sich hätten die ehrenamtlichen Helfer erstmalig am 21. April bereit gestanden, um Spenden anzunehmen. Doch der Start der Sammeltermine wird zunächst geschoben, bis es grünes Licht für eine Lockerung der Kontaktsperre gibt. Auch hofft das PfennigBazar-Organisationsteam wie geplant im September zu öffnen.

Die Coronavirus-Pandamie hat Auswirkungen auf den Start der Sammeltermine für den „17. PfennigBazar“. An sich hätten die ehrenamtlichen Helfer erstmalig am 21. April Spenden  angenommen. Doch der Start der Sammeltermine wird geschoben, bis die Kontaktsperre  gelockert wird. „Sobald es seitens der Behörden keine Beschränkungen mehr hinsichtlich der Sammeltermine bestehen, werden wir prüfen, wann wir den ersten Termin ansetzen können“, berichtet Susie von Verschuer-Bär vom Organisationsteam des PfennigBazars. Definitiv abgesagt sind die Termine 21. April, 5.  und 19. Mai. Offen sind die Termine 16. und 30. Juni 2020 sowie der externe Sammeltermin am 6. Juni in Bad Homburg!

Die Geschäftsführerin der traditionsreichen Frankfurter Spedition Fermont hatte unter anderem mit ihrer Mutter Sigrid Bär sowie mit Renate von Metzler (Ehrenvorsitzende DMSG Hessen) und Ideengeberin Gerhild Börsig 2004 den PfennigBazar zugunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband Hessen aus der Taufe gehoben und ist seither mit ihrer Spedition das Rückgrat des Wohltätigkeitsbasars.

„Durch die momentane Krise werden einige mehr Menschen in eine  finanzielle Notlage geraten. Daher wird der PfennigBazar, der hoffentlich im September öffnen kann, ihnen die Möglichkeit geben, sich beispielsweise gut und günstig einzukleiden“, betont Susie von Verschuer-Bär die soziale Notwendigkeit für den PfennigBazar: „Wir bitten alle, die im Moment bei sich zu Hause ausmisten, die Sachen bei sich noch aufzubewahren, bis wir den Start der Sammeltermine kommunizieren können.“

Auch die DMSG Hessen ist auf die Einnahmen aus dem Wohltätigkeitsbasar angewiesen. Durch die Corona-Pandemie sind bereits diverse Veranstaltungen ausgefallen und werden noch ausfallen, während die Fixkosten weiter laufen. Auch Benefizaktionen wurden abgesagt oder geschoben, berichtet Alexandra Burchard von Kalnein, Zweite Vorsitzende des MS-Selbsthilfeorganisation: „Die DMSG Hessen als gemeinnützige Organisation ist in erheblichem Maße auf Spenden, Förderungen und Zuschüsse angewiesen. Der Erlös aus dem PfennigBazar stellt für uns daher eine unverzichtbare Einnahmequelle dar.“

Trotz dieser schwierigen Umstände handelt die DMSG Hessen in der momentanen Phase verantwortungsvoll. Viele der ehrenamtlichen Helfer des PfennigBazars gehören aufgrund ihres Alters der Risikogruppe an, die sich vor einer Ansteckung durch den Coronavirus SARS-CoV-2 schützen müssen. Daher sucht das Organisationsteam des PfennigBazars händeringend zusätzlich jüngere Menschen, die sich bereit erklären, bei den Sammelterminen und bei den Verkaufstagen des PfennigBazars im Dominikanerkloster hoffentlich wie geplant am 1. und 2. September ehrenamtlich zu helfen. „Wir brauchen unbedingt viele Freiwillige, die bereit stehen, bei den Sammelterminen zu helfen, sobald die Sammeltermine starten dürfen“, appelliert Susie von Verschuer-Bär an Interessierte: „Bei der Spendenannahme brauchen wir jede zupackende Hand, um Bekleidung, Spielzeug, Haushaltswaren und vieles mehr zu überprüfen, zu sortieren und in Kartons zu verstauen.

Wer das „Warenhaus für den guten Zweck“ als Helfer unterstützen kann, kann sich ab sofort bei der DMSG Hessen melden und registrieren. Ansprechpartnerin hierfür ist Stefanie Reich bei der DMSG Hessen, Email: reich@dmsg-hessen.de.