Schnäppchenjäger aufgepasst: In zwei Wochen heißt es wieder „Für kleines Geld  einkleiden, im großen Stil helfen“. Zum bereits 16. Mal öffnet der „PfennigBazar“ am  Dienstag, 3., und Mittwoch, 4. September, im Frankfurter Dominikanerkloster (Kurt  Schumacher-Straße 23) jeweils von 10 bis 18.45 Uhr seine Pforten. Angesichts seiner  hochwertigen und vielfältigen Auswahl an Bekleidung und Designermarken genießt  der Wohltätigkeitsbasar Kultstatus. Aber neben Bekleidung sind auch Haushaltswaren, Spielsachen, Taschen oder Schuhe im Angebot. Der Reinerlös geht  zum größten Teil an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG)  Landesverband Hessen, um Beratungs- und Therapieangebote für  MS-Betroffene zu finanzieren.

Frankfurt am Main, 20. August 2019. Ob attraktive Business-Outfits, Abendgarderobe, Cocktailkleider, Herrenanzüge oder Lässiges für die Freizeit: Der zweitägige „PfennigBazar“ ist bekannt für seine Auswahl an schöner, gut erhaltener und qualitativ hochwertiger Bekleidung für die Dame, den Herrn und das Kind. Außerdem können die Kunden im „Second-Hand-Warenhaus für den guten Zweck“  nach Spielsachen, Taschen, Modeschmuck, Schuhen, Kunst, Nippes, Porzellan und Haushaltswaren stöbern und mit ihrem Einkauf beim mittlerweile 16. PfennigBazar am Dienstag, 3., und Mittwoch, 4. September, im Frankfurter Dominikanerkloster (Kurt-Schumacher-Straße 23) jeweils von 10 bis 18.45 Uhr etwa Gutes tun.  Für den Wohltätigkeitsbasar haben ehrenamtliche Helfer seit April bei sieben Sammelterminen Spenden angenommen, sortiert und in gut 2000 Umzugskartons verpackt. Die vor 15 Jahren  gestartete Erfolgsgeschichte „PfennigBazar“ genießt heute in Frankfurt Kultstatus. Seit Anfang an geht der Erlös zum größten Teil an die DMSG Hessen, um Beratungs- und Therapieangebote für MS-Erkrankte zu finanzieren, und zu einem kleineren an den Hospizverein St. Katharina. Untrennbar mit dem „Secondhand Warenhaus für den guten Zweck“ verknüpft ist das Traditionsunternehmen Fermont. So ist die Spedition dank Geschäftsführerin Susie von Verschuer-Bär und ihrer Mutter Sigrid Bär das logistische wie organisatorische Rückgrat des PfennigBazars. 2004 hatte die seit Jahren in der DMSG Hessen engagierte Susie von Verschuer-Bär den PfennigBazar gemeinsam mit Ideengeberin Gerhild Börsig, Renate von Metzler (Ehrenvorsitzende DMSG Hessen), Ingrid Pajunk (im März 2019 verstorben) und der verstorbenen Alexandra Prinzessin von Hannover aus der Taufe gehoben.

Am Montag vor der Öffnung des PfennigBazars ist die Fermont-Chefin mit rund 15 Mitarbeitern vor Ort im Dominikanerkloster, um das „Second Warenhaus für den guten Zweck“ aufzubauen. Vier Umzugslaster sind an den Tagen ständig im Einsatz und jeweils acht Mitarbeiter an beiden Verkaufstagen, um Ware nachzulegen. Eine Mammutaufgabe leisten ebenso die ehrenamtlichen Helfer. Am Montagnachmittag, wenn Kleiderstangen, Regale und Wühltische stehen, rücken die Freiwilligen an und bestücken das „Kaufhaus PfennigBazar“ mit Ware. Während des Verkaufs können die Kunden nach Damen-, Kinder- und Herren-Bekleidung, Kinderspielsachen, Taschen, Modeschmuck, Schuhen, Haushaltsgegenständen, Kunst und Nippes stöbern. Das Besondere am PfennigBazar ist vor allem sein umfangreicher „Boutique-Bereich“, wo Käufer hochwertige, Designerstücke, Abend- und Brautkleider sowie edle Herrenzüge zu günstigen Preisen finden können. Zudem wirken die Helfer an den Basartagen als gute Geister, die nicht nur die Kleiderstangen und Regale auffüllen, sondern zudem freundlich und kompetent beraten. Knapp 25 verschiedene Abteilungen umfasst das „Warenhaus PfennigBazar“. Für jede Abteilung ist ein Team zuständig, dessen Helfer sich mit dem Angebot und dem jeweiligen Wert auskennt. „Vor allem weisen sie die Kunden immer wieder darauf hin, dass der Erlös für einen guten Zweck ist und daher beim Preis nicht gefeilscht werden darf“, erklärt von Verschuer-Bär und ergänzt: „Der PfennigBazar erfüllt in einer wohlhabenden Stadt wie Frankfurt auch einen sozialen Aspekt: Er ist nicht nur für MS-Betroffene, sondern auch für Bedürftige wichtig, die sich hier für kleines Geld etwas Neues leisten können.“

Neben den sozialen Faktoren ist der PfennigBazar für die hessische MS-Selbsthilfeorganisation „ein wichtiger Einnahmegarant im Jahresbudget“, betont Geschäftsführer Bernd Crusius: „Dank des PfennigBazars können wir MS-Betroffenen Beratungs- und Therapieangebote machen und einen Fahrdienst anbieten. All das trägt dazu bei, das Leben mit dieser nach wie vor unheilbaren Erkrankung zu meistern und Teilhabe zu ermöglichen. Zudem ist der PfennigBazar eine ‚Win-win‘-Situation in mehrfacher Hinsicht: Die Kunden unterstützen durch ihren Kauf MS-Kranke in Frankfurt und Hessen und erwerben im Gegenzug gut erhaltene und auch hochwertige Ware für kleines Geld.“

Der „16. PfennigBazar“ ist am Dienstag, 3., und Mittwoch, 4. September, im Frankfurter Dominikanerkloster (Kurt-Schumacher-Straße 23) jeweils von 10 bis 18.45 Uhr.

Bildunterschriften:

PfennigBazar 2018 Saal Presse: Großes Gewusel im großen Saal des Dominikanerklosters beim 15. PfennigBazar. Bild: Thelen/DMSG Hessen

PfennigBazar 2018 kuscheliges Hirschgeweih Presse: Kuscheliges Hirschgeweih: Auf dem PfennigBazar finden sich immer kuriose Dinge. Bild: Thelen/DMSG Hessen

PfennigBazar 2018 junge Kundinnen Presse: Gabrielle (re.) und Maga hielten nach Schnäppchen Ausschau. Bild: Thelen/DMSG Hessen

Die DMSG Hessen

Die DMSG, Landesverband Hessen e.V., ist eine Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke in Hessen, wurde 1980 gegründet und hat in Frankfurt ihren Sitz. 18 haupt- und über 500 ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten hier für etwa 8000 bis 10.000 Betroffene. In den Reihen der DMSG Hessen bestehen derzeit hessenweit 42 Selbsthilfegruppen und 36 MS-Treffs. Der Landesverband Hessen ist einer von 16 Landesverbänden, die der Bundesverband mit Sitz in Hannover umfasst. Ziel der Selbsthilfeorganisation ist vornehmlich die umfassende und individuelle Beratung MS-Betroffener und ihrer Angehörigen in psychosozialen, medizinischen, beruflichen und sozialrechtlichen Fragen. Weitere Anliegen der DMSG Hessen sind, bei der Organisation und Beantragung von pflegerischen Leistungen und Rehabilitation zu beraten sowie MS-Betroffene und ihre Angehörigen in allen Aspekten ihres sozialen Lebens zu begleiten und im Beratungstermin persönliche Anliegen zu besprechen.

Was ist Multiple Sklerose?

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und anderen weitgehenden Beeinträchtigungen führen kann. In Deutschland leiden rund 240.000 Menschen an MS, davon vermutlich mehr als 10.000 in Hessen. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht bekannt. Sie ist nicht ansteckend. Welche andere Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss. MS kann heute frühzeitig günstig beeinflusst werden. Die Anzahl der Neuerkrankungen gerade bei jungen Menschen nimmt von Jahr zu Jahr stetig zu.

www.dmsg-hessen.de

Das Spendenkonto der DMSG Hessen: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE74 550  205 000 007 605 200, BIC: BFSWDE33MNZ

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