Der „PfennigBazar“ – das Second-Hand-Warenhaus für den guten Zweck – öffnet am 6. und 7. September zum 13. Mal im Frankfurter Dominikanerkloster seine Pforten. An diesen beiden Tagen können sich die Kunden „Für kleines Geld einkleiden, im großen Stil helfen“. Denn der Reinerlös geht zum größten Teil an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband Hessen, um Beratungs- und Therapieangebote für MS-Betroffene zu finanzieren.

Ob attraktive Business-Outfits, Abendgarderobe, Cocktailkleider, Herrenanzüge oder Lässiges für die Freizeit: Der zweitägige Wohltätigkeitsbasar im Dominikanerkloster ist bekannt für seine Auswahl an schöner, gut erhaltener und qualitativ hochwertiger Bekleidung für die Dame, den Herrn und das Kind. Außerdem können die Kunden im „Second-Hand-Warenhaus für den guten Zweck“  nach Spielsachen, Taschen, Modeschmuck, Schuhen, Kunst, Nippes und Haushaltsgegenständen stöbern und mit ihrem Einkauf beim 13. PfennigBazar am Dienstag, 6., und Mittwoch, 7. September, im Frankfurter Dominikanerkloster (Kurt-Schumacher-Straße 23) jeweils von 10 bis 18.45 Uhr eine gute Sache unterstützen.

Besonders nachgefragt beim PfennigBazar ist der umfangreiche und stets gut ausgestattete „Boutique-Bereich“: Dort finden die Käufer hochwertige Designerstücke, Abend- und Brautkleider sowie edle Herrenanzüge zu günstigen Preisen. Hilfsbereit und kompetent werden die Käufer beim PfennigBazar von den ehrenamtlichen Helfern beraten, die an beiden Verkaufstagen in den gut 15 verschiedenen Verkaufsabteilungen des „PfennigBazars“ im Einsatz sind. Sie sind die guten und unverzichtbaren Geister, ohne die das Second-Hand-Warenhaus nicht funktionieren würde. Die Helfer packen all die Hunderte Umsatzkartons aus, die sie seit April bei den sieben Sammelterminen mit Spenden gefüllt und nach Waren sortiert haben, füllen Wühltische, Regale und Kleiderstangen auf, sortieren die Spielsachen oder die Porzellanservice.

2004 hatte Gerhild Börsig die Idee zu dem PfennigBazar, die sie dann mit Renate von Metzler (Ehrenvorsitzende DMSG Hessen), Susie von Verschuer-Bär (Geschäftsführerin Spedition Fermont), Ingrid Pajunk (Frankfurter PR-Dame und Moderatorin) und Alexandra Prinzessin von Hannover (Hospizverein St. Katharina, leider 2015 verstorben) in die Tat umsetzte. Was damals als eine übersichtliche Benefizaktion von engagierten Frauen begann, hat sich seither zu einem etablierten und erfolgreichen Wohltätigkeitsevent gewandelt. Schon einen Tag vor der Öffnung des PfennigBazars werden unter der Leitung von Susie von Verschuer-Bär Mitarbeiter ihrer Spedition Fermont mit dem Aufbau im Dominikanerkloster loslegen.

Für die DMSG Hessen ist der Reinerlös aus dem PfennigBazar eine wichtige finanzielle Säule im Jahresbudget. „Als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation sind wir auf Spenden angewiesen, um unser Angebot für MS-Betroffene aufrechterhalten zu können. Da sind die Einnahmen aus dem PfennigBazar für uns unverzichtbar“, betont Bernd Crusius, Geschäftsführer der DMSG Hessen: „Denn unsere zentrale Aufgabe ist es, MS-Betroffenen eine Teilhabe am Leben trotz ihrer Einschränkungen zu ermöglichen. Auch bietet uns der PfennigBazar eine Plattform, um auf die Situation von MS-Betroffenen hinzuweisen und um über die Erkrankung Multiple Sklerose aufzuklären.“ Dreiviertel des Reinerlöses geht an die DMSG Hessen, ein Viertel an den Hospizverein St. Katharina. Übrigens: Was nicht verkauft wird, spendet die DMSG Hessen Hilfsorganisationen, die sich um hilfsbedürftige Familien oder Wohnsitzlose kümmern.

Der „13. PfennigBazar“ ist am Dienstag, 6., und Mittwoch, 7. September, im Frankfurter Dominikanerkloster (Kurt-Schumacher-Straße 23) jeweils von 10 bis 18.45 Uhr.