Was war in unserer Gruppe los...

Rückschau 2010
Kurztrip Dresden
Dresden...
immer eine Reise wert!!!
Kurze Städtereisen sind immer Anstrengend- noch mehr für uns MS-Kranke, die Laufschwierigkeiten haben und mit ihren Kräften besonders haushalten müssen.
Wir brauchten dieses Jahr für unseren Ausflug keinen teuren, behindertengerechten Bus mit Hebebühne und haben uns zu dieser Fahrt mit "Stewa" entschlossen.
Im hochmodernen Bistrobus, 6 Stufen zum Ein- und Aussteigen müssen zu schaffen sein- einen sehr verständnisvollen Fahrer, Freddy, und seine Frau, Anita, die den Bistrobetrieb bewirtschaftet,einer unterhaltsamen Führung vor Ort konnten wir die Fahrt wirklich geniessen.
Auf der Hinfahrt war Halt in Erfurt mit genügend Zeit um Dom und Severikirche zu bestaunen und eine Thüringer Bratwurst zu essen. Auf dem Heimweg besuchten wir die Meißner Porzellanmanufaktur mit ihren bestaunenswerten Schätzen und der Sonderausstellung "300 Jahre Meißen", wo Horst und ich fast die Abfahrtszeit vertrödelt haben und eine Dresdner Eierschecke unbezahlt zurücklassen mußten.
Die drei Übernachtungen im Ibis- Hotel in Dresden waren etwas eng, aber adrett und schlafgerecht. Die Aufzüge im Hotel sind allerdings wenig Rollstuhlgerecht und nachdem wir das Ein - und Ausfädeln gelernt hatten mussten wir schlon wieder abreisen.
Man kann kaum Worte finden für das Erlebnis "Frauenkirche" mit ihrer wechselvollen, charismatischen Geschichte zu beschreiben, man muß es einfach selbst erleben- bei einer kleinen Andacht mit Orgelmusik.
Zwinger, Semperoper, Residenzschloß, Grünes Gewölbe,- diese Stadt birgt ungeahnte Schätze und vieles ist nur mit einem gut organisierten Stewa- Programm mit erfahrenen Leuten im Kurztrip Dresden zu erleben.
Wer Näheres über Organisation oder Preise wissen möchte kann mich gerne anrufen (069/425945.
Im Mai 2010
Hilde Lommel
Rückschau 2009
Rückschau 2008
Gruppenfreizeit in Thüringen
Am Sonntag den 31.08.2008 startete unsere Selbsthilfegruppe zu einem einwöchigen Urlaub nach Behringen im Thüringer Wald. Nach unserer Ankunft im Schlosshotel Behringen, bezogen wir unsere Zimmer und nach einer kleinen Pause gingen wir im Ort spazieren um diesen etwas kennenzulernen.
Montags fuhren wir na ch Eisenach. Es hat stark geregnet und so haben wir, außer dem schmalsten, bewohnten Fachwerkhaus in Deutschland, nichts gesehen. Das Haus hat eine Grundfläche von ca. 20 m². Immerhin ist es 8,50m hoch und hat zwei Stockwerke. Das Haus ist etwa 250 Jahre alt.
Dienstags machten wir eine Planwagenfahrt durch den Naturpark Hainich. Der Weg führte entlang eines Skulpturenpfades. Dort sind Skulpturen von verschiedenen Künstlern zu bewundern. Der Kutscher erzählte interessante Begebenheiten aus der Gegend. In einer ehemaligen Jagdhütte stärkten wir uns mit einem Picknick. Dann ging es wieder zurück zum Hotel.
Mittwochs machten wir uns auf zum Baumkronenpfad am Forsthaus Thiemsburg in Alterstedt. Über eine Länge von 300m schlängelt sich der Pfad durch den Kronenbereich der Bäume, ein Baumturm ragt mit 44m weit über die Wipfel der Bäume. Der Pfad kann auch von Gehbehinderten Personen oder Rollstuhlfahrern genutzt werden, da es einen Aufzug zum Pfad gibt. Anschließend fuhren wir nach Bad Langensalza und schauten uns den Rosen- und den Japanischen Garten an.
Am Donnerstag fuhren wir nach Gotha, besuchten das Schloss Friedenstein und machten dann einen Rundgang durch die Altstadt.
Freitags wagten wir uns noch einmal nach Eisenach, die Sonne schien. Ein Teil unserer Gruppe besuchte die Wartburg, der andere Teil besichtigte die Altstadt von Eisenach. Wartburg
Unseren letzten Tag in Thüringen, den Samstag verbrachten wir in Mühlhausen und Volkenroda. In Volkenroda steht eine 1000jährige Eiche, ein imposanter Anblick. 1000jährige Eiche
Am Sonntag war unser Urlaub vorbei und wir starteten die Heimreise.
Es war ein sehr schöner Urlaub. Das Schloßhotel Behringen ist ,besonders für Behindertengruppen, sehr zu empfehlen.

Schloßhotel
Sommerfest
Am 26.07.2008 feierten wir, wie jedes Jahr, unser Sommerfest bei Hilde und Horst im Garten. Nachdem die Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe und unserer Gast, Frau Jaedicke von der DMSG, gekommen waren, tranken wir Kaffee und verputzten den leckeren, selbstgebackenen Kuchen.
Danach plauderten wir über Dies und Das. Gegen 18:00 Uhr entzündete Horst Lommel den Grill und bald zogen die herrlichen Düfte von gegrilltem Fleisch durch den Garten. Auch diese leckeren Sachen ließen wir uns schmecken.
Gegen 20:00 Uhr bendetet wir unser gelungenes Sommerfest.
 
Ausflug in die Fasanerie in Hanau- Klein Auheim
Am 11.06.2008 besuchte unsere Gruppe die Fasanerie in Hanau- Klein Auheim. Das Wetter war uns wohlgesonnen, Sonnenschein, aber nicht zu heiß. Einfach Ideal!!!
Bei dem Rundgang durch die Fasanerie haben wir viele Tiere gesehen. Einer der drei Polarwölfe bot uns ein spezielles Schauspiel, er stellte sich in Position und heulte Minutenlang, das sieht (hört) man nicht alle Tage. Bei den Elchen gab es Nachwuchs, der auch schön anzusehen war. Steinmarder, Fasane der verschiedensten Art, Wildschweine, Rotwild und vieles mehr war zu bestaunen.
Nach dem fast zweistündigen Rundgang kehrten wir in der, zur Fasanerie gehörenden Gaststätte ein und stärkten uns mit einem guten Mittagessen.
Es war ein schöner erlebnisreicher Tag, der uns Allen Freude gemacht hat.
Rückschau 2007
"Run for help" 2007
Auf die Plätze - Fertig - Los. Die Laufsaison für die Benefizläufe ist wieder eröffnet. Hessische Schülerinnen und Schüler setzen wieder ihre Puste für die "Gute Sache" ein. Der erste Startschuss fiel in Frankfurt Fechenheim.

Der erste Benefizlauf fand in diesem Jahr im Frankfurter Stadtteil Fechenheim statt. 150 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Kraft-Schule liefen mit ihren gesunden Füßen für Menschen mit Multiple Sklerose. Angefeuert wurden sie von Mitgliedern des Landesverbandes und der MS-Selbsthilfegruppe Offenbach/Frankfurt-Ost.
Im Vorfeld der Laufes besuchte Hilde Lommel von der Selbsthilfegruppe die Schulklassen im Unterricht und berichtete von der Krankheit Multiple Sklerose und dem Leben mit ihr. Im Anschluss konnten die Schüler Fragen stellen, die Hilde Lommel mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen beantwortete.
Der eigentliche Lauf fand dann am Freitag, 01. Juni 2007 statt. Es liefen nicht nur die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen, auch einige Sportlehrer wagten sich auf die 250 m langen Runden um den Fechenheimer Linneplatz. Den Startschuß gaben der pädagogische Leiter der Heinrich-Kraft-Schule Dr. Karlheinz Wehner und DMSG Vorstandsmitglied Hans-Ulrich von Freyberg.
Die Fühlstraße wurde von Gruppenmitgliedern der Selbsthilfegruppe betreut. Hier konnten die Schüler und Passanten die Symptome der Multiple Sklerose nachempfinden.
Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer schafften einige Läufer sogar über 20 Runden.
Wir sagen: "DANKESCHÖN für soviel Engagement und Puste. Ihr seid KLASSE."
Diesen Bericht schrieb Petra Falk vom DMSG- Landesverband Hessen
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