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Trauige Mitteilung   ......



Achtung !!!      WICHTIG!!!  
Betrifft alte Parkausweise für behinderte Menschen

die vor dem 01. Januar 2001 ausgestellt worden sind,

  verlieren zum Jahresende ihre Gültigkeit.

Weiterführende Infos  hier... von der DMSG

oder  hier... vom VDK        ///     dazu eine     Pressemitteilung



Gelee, Marmelade und Chutneyverkauf

am Samstag den 30. Oktober 2010 ab 10 Uhr gab es beim Gartencenter Christ in Stockheim  Marmelade und Chutney zu Gunsten der MS Frösche. 

War ein sehr schöner und entspannter Tag und hat viel Spass gemacht.

Hier der Bericht von der Scheckübergabe:



Schön, dass es solche Menschen gibt.  



Sommerfest in Kefenrod

Ein Event jagt das Andere. Schon am 21. August ab 16 Uhr findet unser Sommerfest in der Grillhütte am Born in Kefenrod statt. 

Beginn mit Kaffee und Kuchen, danach tolles Programm.

Gegessen wir dieses Mal griechisch. Musik wie immer von unserem Dilsemer Friseur.

Wird bestimmt wieder sehr lustig und schön. WIr freuen uns sehr darauf und auf unsere Gäste.

Es war wieder einmal SEHR schön. Essen und Wetter SUPER!!! 
Nur die Besucherzahl hinkte der Anmeldung hinterher.

Hier einige Bilder vom Sommerfest:

 

 

 

 

 

 

Blick aus dem Küchenfenster der Grillhütte. (Neugestaltung)

Das war die Tischdeko.  

 

Unsere Musikbox........

 

Die Ruhe vor dem Sturm... (Ansturm!?!?!)

leider nicht mehr unter  uns...

 MS Frösche und der Sonnengruß



 August wird heiss

Run for help in Oberau am 13.und 14. August 2010 

Anlässlich des Fußball Jugendtages der Sportfreunde Oberau gibt es einen run for help zu Gunsten der MS Frösche Büdingen- ALtenstadt. ALs Schirmherr konnte der BGM von Altenstadt Herr Norbert Siguda gewonnen werden.

Es wird gegrillt. Kuchen verkauft, Fußball gespielt, gelaufen und wir haben sicher jede Menge Spass.

und wir brauchen wieder K u c h e n .......................

Run for help auf dem Sportplatz in Oberau

am 13. und 14. August 2010 fand auf dem Sportplatz in Oberau der Jugendtag statt. Die Jugenspielgemeinschaft JSG Oberau- Höchst lief an diesen Tagen zu unserenGunsten - Benefizlauf -

Es gab von der JSG Gegrilltes, Kuchen und Kaffee und auch flüssiges Brot. Die Veranstaltung begann am 13. August um 17 Uhr und am Samstag um 9 Uhr . Als Schirmherr haben wir den Herrn Bürgermeister Syguda gewinnen können. Die offizielle Begrüßung fand am Samstag den 14.08.2010 un 9 Uhr 30 statt.

Wir haben einige Sponsoren gefunden, die ein Spiel mit Euro 100 unterstützen, natürlich mit entsprechener ANsage und Werbung für den jeweiligen Sponsoren.  ( Sponsorenliste hier..... )

Die Rundenzahlen die für uns gelaufen wurden waren sensationell. Es war ein wunderbarer Tag und der Wettergott war auf unserer Seite.

hier die Fam. Mach beim warm laufen.

Ein besonderer Dank sagen alle MS Frösche unserem Claus Pfeffer der die ganze Sache hervorragend organisiert hat und alles im Griff hatte.

 / Zeitunsartikel  hier.....

Nicht so schön ist, dass wir soviel an die DMSG abgeben müssen und uns nur etwa 35 % der Einnahmen bleiben. Irgendwie kommt mir das in unserem Falle nicht richtig vor, da der Aufwand nicht so gross war wie wenn eine Schule gelaufen wäre. Müsste noch diskutiert werden.

 

 

 

 



MS Frösche und der Sonnengruß

 am 03. Juni war es mal wieder soweit. 32 MS Frösche auf Tour nach Lobbach bei Heidelberg. Zunächst Stadtbummel durch Heidelberg und dann Schiffstour mit dem Solarschiff             
auf dem Neckar mit verspätetem zweitem Frühstück.
Gegen 15 Uhr Ankunft  in der Sauer-Stiftung in Lobbach, von den Zimmern waren wir alle begeistert.

Am späten Nachmittag hatten wir gleich einen Kurs in Bogenschiessen.
Dies ist auch für
Rollstuhlfahrer machbar und unser Bogenschiesslehrer hatte viel Geduld mit uns.

Freitag waren dann viele diverse Kurse, Wassergymnastik, Schmuck basteln, Rollstuhlyoga und Gedächtnistraining , das war etwas ganz besonderes und nun sind wir geistig wieder fit.  

Luisenpark in Mannheim und Automuseum in Sinsheim haben das Programm abgerundet. In Sinsheim war man ganz besonders behindertenfreundlich und auch sehr aufmerksam uns Behindis gegenüber. Lob wem Lob gebührt.

Es war wieder ein ganz toller Ausflug und der Zusammenhalt der Gruppe ist unglaublich gewesen wie immer. Jeder sieht wo es brennt und springt ein, ohne lange Diskussionen, Busfahrer und " Feuerwehrmann " waren immer zur Stelle und auch alle anderen.

Toll, man darf gespannt sein aufs nächste Jahr.

Hierbei nochmals Grüße an Gabi und Bernd, unsere Asylanten aus Bochum, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfahren konnten. Gute Besserung an Gabi.

 zum Zeitungsartikel.....



Zweiter Welt MS-Tag mit den MS-Fröschen

   vermitteln Eindruck vom Leben mit Behinderung -  
   Bürgermeister sammelt Erfahrung im Rollstuhl

„Zum Einkaufen brauche ich zwei Leute“
28.05.2010

MS-Frösche vermitteln Eindruck vom Leben mit Behinderung - Bürgermeister sammelt Erfahrung im Rollstuhl

ALTENSTADT (ten). „Multiple Sklerose heißt die Krankheit mit den 1000 Gesichtern“, erklärt Ingrid Türk, Leiterin der Selbsthilfegruppe MS-Frösche Büdingen - Altenstadt. Bei jedem Patienten verlaufe sie unterschiedlich, Voraussagen über die Auswirkungen, wann und wie stark sie eintreffen, sind nicht möglich. Um gesunden Menschen einen Eindruck zu vermitteln, wie die Multiple Sklerose selbst alltägliche Verrichtungen erschwert, hatten die MS-Frösche am Welt-MS-Tag vor dem Rewemarkt in Oberau eine sogenannte Fühlstraße aufgebaut.

Einfache Hilfsmittel sollten zumindest annähernd die Einschränkungen, die die Krankheit verursacht, simulieren.„Das Gefühl in den Händen ist, als ob man dicke Handschuhe anhätte“, beschreibt Peter Schöndorf die Auswirkungen der Defekte im Nervensystem. Wie sich das im Alltag auswirkt, konnten Passanten erfahren, wenn sie mit Bauhandschuhen eine Kittelschürze zuzuknöpfen oder Kartoffeln zu schälen versuchten.

„Da waren zwei Hausfrauen, die jeden Tag kochen, die hätten am Besten die Schale gekocht“, lacht Türk. Wie den an MS Erkrankten gelang es auch den Besuchern am Informationsstand nicht, die Kartoffeln hauchdünn abzuschälen. Durch die Handschuhe des Gefühls beraubt, schnitten sie statt der Schale zentimeterdicke Stücke von den Kartoffeln ab.

Eine schwach aufgeblasene Luftmatratze simulierte den unsicheren Gang, der sich einstellt, wenn man kein Gefühl in den Beinen hat.

„Ganz extrem wurde es, wenn ich den Leuten dann noch die Brille aufgesetzt habe“, erzählt Schöndorf. Bei einer gewöhnlichen Brille war die Mitte der Gläser abgeklebt. So konnten die Passanten nur am Rand sehen. Das simuliert eine Störung der Sehnerven, wie sie bei MS-Kranken häufig auftritt. Sie sind dann in der Mitte des Blickfelds blind.

An einem fünfadrigen dicken Kabel demonstrierte Schöndorf die Ursache dieser Nervenstörungen. Wie das Kabel bestehen auch Nerven aus einzelnen Adern, den Strängen. Diese leiten durch elektrische Impulse die Reize im Körper weiter und sind durch eine sogenannte Myelinschicht voneinander isoliert.

Ebenso wie bei dem Kabel, bei dem die Isolierung zwischen den Adern durchtrennt wurde, kommt es auch bei den Nervensträngen, deren Myelinschicht durch eine Fehlfunktion des Körpers abgebaut wird, zu Kurzschlüssen. Schöndorf erklärt, dass es dem MS-Kranken dadurch nicht möglich ist, eine Kaffeetasse über das Gefühl in der Hand festzuhalten. Er muss immer mit den Augen kontrollieren, ob er die Tasse noch in der Hand hat.

Kathrin Fischbach vom Sanitätshaus Bußfeld Schiller hatte mehrere Rollstühle mitgebracht, damit Besucher erleben konnten, wie schwer es ist, ohne laufen zu können, Einkäufe zu erledigen. „Nichts ist augenscheinlicher, als wenn man selbst in dem Stuhl sitzt“, erkannte auch Bürgermeister Norbert Syguda. Er war am Mittag ebenfalls an den Rewemarkt gekommen, um sich zu informieren. Von Schöndorf zunächst geschoben, versuchte er einen Eindruck zu gewinnen, welche Probleme er beim Einkaufen hätte.

Gleich hinter dem Eingang wartete die erste Hürde. Spargel und Bio-Salatgurken waren ebenso wie verschiedenes anderes Obst und Gemüse nicht erreichbar, weil sie zu hoch in den Regalen lagen. Eine Erfahrung, die Syguda immer wieder bei dem Rundgang machte. Wenn er tatsächlich nicht aus dem Rollstuhl aufstehen könne, müsse er jemanden um Hilfe bitten, stellte er fest. „So was Triviales wie Einkaufen funktioniert nicht alleine, da brauche ich mindestens zwei Leute“, erkannte Syguda.

Marktleiter Vasilij Meserjakov, der die Aktion unterstützte, versicherte, dass Kunden, die Hilfe benötigten, von seinen Mitarbeitern unterstützt würden. Da hatte Syguda bereits das nächste Problem bemerkt. Denn der Rollstuhl hatte, außer dem Schoß, keine Möglichkeit, die Waren abzulegen.

Auch hier wusste Meserjakov Rat. Ein spezieller Einkaufswagen lasse sich vor den Rollstuhl schnallen. Zumindest theoretisch. Gerade bei dem Testrollstuhl passten die Befestigungsgummis des Wagens nicht an die Seitenlehnen. Durch die vielen verschiedenen Rollstuhlmodelle auf dem Markt ist es kaum möglich, eine universelle Lösung zu entwickeln.

Insgesamt stellt Türk den Geschäften in Altenstadt aus der Sicht der MS-Kranken ein gutes Zeugnis aus. „In Büdingen einkaufen gehen, kann man vergessen“, hielt sie dagegen. Insbesondere Supermärkte erschwerten das Einkaufen durch im Gang abgestellte Paletten und Gegenstände. „Behindert ist man nicht, behindert wird man“, lautet ein Schlagwort der Selbsthilfegruppen.

Die MS-Frösche werden ihre Fühlstraße auch am Sonntag, 13. Juni, in der Altenstadthalle bei einer Präsentation Altenstädter Vereine vorstellen.

 

Leider ist die ganze Veranstaltung so ziemlich komplett im Regen untergegangen. So waren wir leider gezwungen das ganze vorzeitig abzubrechen.



Vortrag " kongnitive Störungen " bei MS

am 12. Mai 2010 um 19 Uhr fand im Wohnstift des Mathildenhopsitales in Büdingen, Steinweg 18 dieser Vortrag  statt.

Referent : Neuropsychologe Dipl.Psych. Herbert König vom Zentrum für klinische Neuropsychologie in Würzburg.

Aufmerksamstörungen, Gedächtnisstörungen , Störungen des Sprachvermögens, Störúngen der Wahrnehmungsfähigkeit, andere kognitive Störungen, um nur einige zu nennen, fallen in die Behandlung der Neuropsychologen.

Etwa jeder zweite MS Betroffene klagt im Verlauf seiner Krankheit über kognitive Störungen, die aber behandelbar sind.     

Spezielle neuropsychologische Test helfen den Schweregrad  kognitiver Leistungsminderungen aufzuzeigen. Die anschließende Beratung hilft Erkrankungsfolgen auch für Angehörige verständlich zu machen und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen. Leider wird von Neurologen und Ärzten selten auf neuropsychologische Behandlungen aufmerksam gemacht und man muss sich um Informationen selbst kümmern. Auch ist die Behandlung leider keine Kassenleistung. Es muss ein individueller Antrag auf Kostenerstattung gestellt werden. Infos unter  www.vnn-online.de oder  www.neuropsychologie.de.

Buch dazu : Kognitive Störungen bei MS . Symptome besser erkennen und behandeln von H König und P. Flachenecker.

Der Vortrag wurde ermöglicht durch die Projektförderung der AOK Hessen.



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